Zu Hause gesund, aber nicht am Arbeitsplatz – wie Personalteams Abhilfe schaffen können

Wie Ihre Beschäftigten Gesundheit und Wohlbefinden auf privater und dienstlicher Ebene betrachten überschneidet sich zunehmend.

Das trifft vor allem im Hinblick auf die sich ändernde Art  und Erwartungshaltung der Belegschaft zu. Von globalen Teams, die rund um die Uhr arbeiten bis hin zu flexiblen und mobilen Arbeitnehmern, die immer bereit und immer vernetzt sind – die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen zusehends. Gleichzeitig wächst der Druck, produktiver zu sein.

Ob es sich um die Nutzung von Wearables handelt, die die Anzahl der zwischen Besprechungen gestiegenen Treppenstufen zählt oder die Teilnahme an einem Konferenzgespräch vom Laufband im unternehmenseigenen Fitnessstudio: Arbeitnehmer sind auf dem richtigen Weg, um gesünder und aktiver zu leben. Warum? Weil sie so am leistungsfähigsten sind.

Eine gesündere Gestaltung des Arbeitsplatzes

Arbeitnehmer sind grundsätzlich für ihre eigene Gesundheit selbst verantwortlich, aber als Arbeitgeber können Sie sie dabei unterstützen. Fördern Sie beispielsweise bereits eine Arbeitsumgebung, in der Gesundheit und Wohlbefinden an erster Stelle stehen, sodass die Mitarbeiter insgesamt engagierter arbeiten?

Neusten Studien von Fellowes zufolge lautet die Antwort wahrscheinlich „nein“. Jeder Vierte sagt von sich, dass er zu Hause gesund lebt, auf der Arbeit aber das Gegenteil der Fall sei. Jeder Dritte glaubt, keine oder nur wenig Kontrolle über die Gesundheit am Arbeitsplatz zu haben und macht dafür den Arbeitgeber verantwortlich. Ganze 85% denken, dass Wohlbefinden am Arbeitsplatz in ihrem Unternehmen einen höheren Stellenwert einnehmen sollte.[i]

Dieses fehlende Verantwortungsbewusstsein des Arbeitgebers ist für Ihr Unternehmen genauso schädlich wie für Ihre Beschäftigten. Warum? Der Wettbewerb um die besten Talente nimmt zu. Deshalb ist es jetzt wichtiger als je zuvor, dass Personalabteilungen eine Arbeitsumgebung schaffen, die sowohl heute als auch in Zukunft für Arbeitnehmer attraktiv ist. Tatsächlich denken 73% der Manager, dass die Erwartungen der Mitarbeiter hinsichtlich Wohlbefinden am Arbeitsplatz gestiegen sind.[ii]

Angestellte sind bereit, bei schlechter Arbeitsplatzumgebung zu kündigen

Und 71%[iii] aller Beschäftigten erachten eine vorbeugende und langfristige Ausrichtung von Initiativen für gesteigertes Wohlbefinden am Arbeitsplatz als erfolgsentscheidend und nicht kurzfristige, übereilte Maßnahmen. Wussten Sie beispielsweise, dass fast die Hälfte (40%)[iv] glaubt, dass sich der Arbeitgeber stärker mit der Problematik Übergewicht auseinandersetzen sollte?

 

Maßnahmen für mehr BewegungSchlechte Körperhaltung kann zu ernsten Gesundheitsproblemen führen

Die traurige Wahrheit ist, dass die eine Stunde im Fitnessstudio durch mehr als sieben Stunden vor einem Computerbildschirm schnell wettgemacht wird. Arbeitgeber müssen diese sitzende Arbeitsweise infrage stellen, um zu vermeiden, dass sie die Konsequenzen einer ungesunden und nicht engagierten Belegschaft und die damit verbundenen Kosten zu tragen haben.

 

Was können Personalleiter unternehmen?

Wir wissen, dass sich mehr Bewegung positiv auf Leistungsvermögen sowie Wohlbefinden auswirkt. Laut unseren Studien glauben 95% der Europäer, dass ihr Schreibtisch den größten Einfluss auf ihr Wohlbefinden am Arbeitsplatz hat. [v] Das ist also Ihr erster Ansatzpunkt.

Mitarbeiter sollen angeregt werden, auf neue Weise über alltägliche Aktivitäten wie Sitzen und Stehen nachzudenken. Eine einfache, kleine Änderung bei der Nutzung der Arbeitsplatzumgebung kann eine große Veränderung in ihrer Gesundheit und Produktivität bewirken. Weitere Informationen finden Sie hier

Die Anpassung der Arbeitsplätze ist nur der erste Schritt, um langfristig Veränderungen zu erzielen. Regen Sie Ihre Mitarbeiter an, sich zu bewegen. Planen Sie Besprechungen in einem anderen Teil des Büros. Rufen Sie dazu auf, Kollegen am Arbeitsplatz zu besuchen, anstatt nur telefonisch oder per E-Mail zu kommunizieren. Das verschafft ihnen nicht nur eine Bildschirmpause, sondern fördert die Kommunikation und Zusammenarbeit und schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl, was sich wiederum positiv auf die Produktivität auswirkt.

Wenn aus schlechten Nachrichten gute werden

Für Bequemlichkeit gibt es keine Entschuldigung. Vor allem, wenn die oben beschriebenen Probleme ganz einfach gelöst werden könnten – tatsächlich denken 70% der Beschäftigten, dass der Arbeitgeber mehr für die gesundheitliche Vorbeugung tun sollte.

Da wir so viel Zeit an unseren Schreibtischen verbringen, ist der Arbeitsplatz der ideale Ort, um sich neue, gesunde Gewohnheiten anzueignen. Eine solche Strategie führt dazu, dass die Mitarbeiter produktiver, engagierter und letztendlich wirtschaftlicher sind.

Laden Sie unseren Bericht herunter, um herauszufinden, wie Sie Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz verbessern können.

Sollte sich Ihr Personalteam nicht für einen gesünderen Arbeitsplatz einsetzen?

 

 

[i] Loudhouse-Studie 2016 im Auftrag von Fellowes. Länderspezifische Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.
[ii] Loudhouse-Studie 2016 im Auftrag von Fellowes. Länderspezifische Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.
[iii] Frankreich: 70% Deutschland:71 % Spanien:74 % Niederlande: 58%
[iv] Frankreich: 38% Deutschland: 40% Spanien: 58% Niederlande: 37%
[v] Loudhouse-Studie 2016 im Auftrag von Fellowes. Länderspezifische Ergebnisse stehen nicht zur Verfügung.

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